Konrad als Erzähler: Aspekte zu ›Partonopier und Meliur‹

Autor/innen

  • Seraina Plotke Otto-Friedrich-Universität Bamberg

DOI:

https://doi.org/10.25619/BmE20214119

Schlagworte:

Konrad von Würzburg

Abstract

Der Beitrag beschäftigt sich mit der Erzählinstanz und ihrem Verhältnis zum Autor wie auch zu den handelnden Figuren in Konrads von Würzburg ›Parto­nopier und Meliur‹. Er fokussiert dabei zum einen die Art und Weise, in der der Er­zähler im Prolog Auftraggeber, Übersetzer und Gönner anspricht. Er verdeutlicht auf diese Weise, in welchem Ausmaß es sich bei diesem Roman um ein Gemeinschafts­werk handelt, das sein Entstehen und seine Gestalt einem ganz spezifischen Zusam­menspiel des Basler städtischen Literaturbetriebs verdankt. Zum anderen zeigt der Artikel, wie die Perspektive des Erzählers auf das Geschehen als unterschieden von dem der Figuren inszeniert wird. Der Autor setzt dazu die sich im Verlauf der Hand­lung vermindernde Diskrepanz dazu ein, den Eindruck einer Entwicklung des Pro­tagonisten zu zunehmender Selbständigkeit zu verstärken.

Veröffentlicht

2021-03-29

Zitationsvorschlag

Plotke, S. „Konrad Als Erzähler: Aspekte Zu ›Partonopier Und Meliur‹“. Beiträge Zur mediävistischen Erzählforschung, Bd. 4, Nr. 3, März 2021, S. 275–292, doi:10.25619/BmE20214119.