Auf der Suche nach dem Ende. Erosionen des narrativen Sinns in der Vita Adelheits von Freiburg

Autor/innen

  • Mareike von Müller Universität Göttingen

DOI:

https://doi.org/10.25619/BmE20214139

Abstract

Das Ende ist für den Sinnbildungsprozess narrativer Texte von entscheidender Bedeutung. Als Basiselement einer Geschichte sichert es die Narrativität des Textganzen ab. Durch seine Position innerhalb einer Erzählung kommt ihm zudem eine evaluierende Funktion zu. Ausgehend von narratologischen Überlegungen zu Formen und Funktionen des narrativen Endes möchte der Beitrag den Blick auf Textschluss und Handlungsende in der Vita Adelheits von Freiburg richten. Schluss und Ende fallen hier nicht in eins. Die Suche nach dem Ende führt vielmehr in die Mitte des Textes, das Geschehen danach scheint sodann in einer Gegenbewegung an der Auflösung der narrativen Strukturen zu arbeiten. Welche Konsequenzen diese Positionierung des Endes sowie die Überlagerung von narrativierenden und ent-narrativierenden Strategien für die Sinnproduktion des Textes hat, soll im Folgenden diskutiert werden.

Veröffentlicht

2021-07-15

Zitationsvorschlag

von Müller, M. „Auf Der Suche Nach Dem Ende. Erosionen Des Narrativen Sinns in Der Vita Adelheits Von Freiburg“. Beiträge Zur mediävistischen Erzählforschung, Bd. 4, Nr. 1, Juli 2021, S. 1–50, doi:10.25619/BmE20214139.

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