Mikronarrative und Strophenverknüpfung in Reinmars Wechseln MF 151,33, 169,9 und 198,4
DOI:
https://doi.org/10.25619/BmE20258299Abstract
Der Beitrag knüpft an die jüngere Forschung an, die verstärkt nach den Interferenzen zwischen den beiden Großgattungen Minnesang und Roman bzw. zwischen lyrischer Reflexion und Narration fragt. Im Mittelpunkt stehen drei Lieder, mit denen Reinmar der Alte an die frühminnesängerische Gattung des Wechsels anschließt, diese aber in spezifischer Weise fortführt. Gefragt wird zum einen nach der Geschichte, die in den Monologen der Wechsel erzählt wird, zum anderen nach den poetischen Mitteln, welche die Strophen verbinden und damit die fehlende narrative Kontinuität ausgleichen.
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